verfasst am 24.08.2017

Blues-Louis an Joja Wendt - Live-Feature mit Stefan Gwildis

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Der Lahnsteiner Bluespreis "Blues-Louis" geht 2017 an den Hamburger Pianisten, Komponisten und Entertainer Joja Wendt.

"Joja Wendt gelingt es wie wenigen anderen, in seinen Konzertvorträgen musikalische Vielfalt von der Klassik, über die Romantik bis zu moderner Popmusik zu demonstrieren und gleichzeitig dem Blues, oft in Form des Boogie Woogie, eine unüberhörbare Stimme zu geben. So erreicht der Blues Hörerkreise, die ihm sonst mit Distanz oder Nichtkenntnis begegnen würden. Umgekehrt zeigt Joja Wendt, dass eine stabile Blues-Basis einer erweiterten musikalischen Bandbreite nicht im Wege steht, sondern sie, im Gegenteil, ermöglicht und befördert. Außerdem beweist Joja Wendt, dass sich musikalische Ernsthaftigkeit und humoristisches Entertainment keineswegs ausschließen. Joja Wendt ist es gelungen, sich sowohl als Solokünstler zu etablieren, gleichzeitig aber als gefragter Gast und Sideman diverse Blues-, Jazz- und Pop-Acts zu bereichern. Auch als Verfasser von Klavier-Schulen und TV-Präsentator trägt Joja Wendt zur Verbreitung des Blues und dessen musikalischer Nachwuchsförderung bei."

Musikalische Unterstützung bekommt der Preisträger durch seinen Hamburger Soulmate Stefan Gwildis: Wenn's um die Musik geht, ist dieses Nordlicht ein echter Südstaatler, denn in der CD-Abteilung finden sich die Veröffentlichungen von Stefan Gwildis unter der Rubrik "Soul". Dieser Begriff bezeichnet mindestens so sehr ein Lebensgefühl wie eine musikalische Stilrichtung - und beides wäre ohne den Blues nicht zu haben: "Vom Blues kommt eigentlich alles her - egal, ob Jazz, ob Soul. Und Leute wie Ray Charles, Bill Withers oder gerade auch James Brown: die wären ohne Blues nicht denkbar", weiß der gebürtige und praktizierende Hamburger, dem freilich auch die spirituelle Seite seines speziellen Seelen-Gebräus nicht fremd ist: "Erstens wollte ich selbst einmal Pastor werden. Und zweitens habe ich in Amerika oft an Baptisten-Gottesdiensten teilgenommen und war von der Beseeltheit der Menschen, ihrer Freude, aber auch ihrem Ernst tief berührt." Hanseatische Noblesse, bodenständiger Charme und musikalische Vielseitigkeit auf hohem Niveau prädestinieren Stefan Gwildis fast automatisch zum Kreativ-Partner seines Freundes Joja Wendt. Denn jeder der beiden kann mit schlafwandlerischer Intuition auch das umsetzen, was der jeweils andere gerade fühlt und ausdrücken will.

(Text: Christian Pfarr)


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